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Artworks

Einzelanzeige Werk

Oscar Wiggli

Zylia

1993 · Plastik

Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format

Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung

Thumbnail für die Listendarstellung

Absicht des Werks

Oscar Wigglis Beitrag zur Metallplastik begann in den 1950er-Jahren und ist von internationaler Bedeutung. Er selbst sagte einmal, dass alle seine Skulpturen weiblich seien. Dabei ist es nicht schwer, die femininen Merkmale in seinen Kreationen zu erkennen; es war stets sein künstlerisches Bestreben, der Körperlichkeit und der Sinnlichkeit Ausdruck zu verleihen. Aber nicht nur mit Metallskulpturen hat er sich einen Namen gemacht: Der Titel einer seiner Ausstellungen, Körper-Raum-Ton, ist bezeichnend für die Vielseitigkeit des Künstlers als Bildhauer, Zeichner, Graphiker, Fotografen und Komponisten von elektronischer Musik. Oftmals versuchte er schon, diese verschiedenen künstlerischen Tätigkeiten miteinander zu verbinden. So werden beispielsweise Geräusche, die während dem Schmiedeprozess der Skulptur entstehen, aufgenommen und später wiederverwendet. Bereits frühere Werke zeugen von seinem Interesse für das Verbinden von Form und Ton: Vibrierende Metallskulpturen und lebhafte Landschaftsfotografien, „tanzende“ Metallfiguren, Zeichnungen von langen, dünnen und geschwungenen Formen sind visuelle Hinweise auf seine musikalische Auffassungsgabe.

Im Jahre 2007, zum 80. Geburtstag des Künstlers, veranstaltete das Paul Klee Zentrum in Bern eine Ausstellung, die einen guten Überblick über das gesamte Spektrum seines künstlerischen Schaffens präsentierte. (AW/bf)

Fragen, Studium
  • Sieh dir die Eisenplastik an. Welche Formen erkennst du? Was könnte das Werk darstellen?
  • Erzähle die Geschichte vom Treffen zwischen Esum und Zylia. Was haben sie sich wohl zu sagen?
  • Yvonne Lehnherr empfiehlt: „Man muss Wigglis Plastiken berühren! Man spürt dann die Weichheit der Haut, und die Hand verfällt einer sinnlichen Illusion, die uns die harte und raue Struktur des Materials vergessen lässt.“ Schliesse die Augen und erkunde die Skulptur mit deinen Händen und beschreibe, was du fühlst.
Quellenhinweise
Zuweisung der verwendeten Materialien
  • COR-TEN-Stahl (auch: Cortenstahl oder Kortenstahl) ist die Handelsbezeichnung für einen wetterfesten Baustahl. COR-TEN-Stähle bilden auf der Oberfläche durch Bewitterung, unter der eigentlichen Rostschicht, eine besonders dichte Sperrschicht aus festhaftenden Sulfaten oder Phosphaten aus, welche das Bauteil vor weiterer Korrosion schützt. Man unterscheidet zwischen Corten A und Corten B. Corten A gemäß ASTM A 242, Werkstoff-Nr 1.8946, EN 10027-1: S355J2WP entspricht einem wetterfesten, phosphorlegierten Baustahl. Der Dickenbereich ist wegen der schlechten Schweißeignung und schlechter Umformbarkeit auf unter 100 mm begrenzt. Corten B ASTM A 588 Werkstoff-Nr 1.8963, EN 10027-1: S 355J2W ist nicht phosphorlegiert, hat gute Schweisseignung und eine gute Kalt- und Warmumformbarkeit. Der Stahl wird für geschweißte, geschraubte Konstruktionen eingesetzt, z. B. im Stahlhoch- und Brückenbau, im Behälterbau, für ISO-Container, sowie im Anlagenbau. Aufgrund seiner Unempfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen und seiner charakteristischen Patina wird COR-TEN-Stahl auch für Akzente in der Architektur eingesetzt wie zum Beispiel für Fassadenverkleidungen. Viele Bildhauer verwenden das Material für Skulpturen im Außenbereich. (Wikipedia 2016)
Ausführliche Materialbeschreibung
Cor-Ten-Stahl
Strasse der Position
Route de Morat 12
Ort (nicht politische Gemeinde)
1700 Freiburg-Stadt
Gemeinde
Freiburg-Stadt (FR)
Umfeld des Werks
Museum für Kunst und Geschichte
Zugänglichkeit
frei, Museums-/Parköffnungszeiten
Bedachung
keine
Untergrund
befestigt auf einem Sockel in einer Wiese
Vegetation
Wiese, Bäume in der Umgebung
Verkehrsbelastung
gering
Andere Details zur Lage des Werks
Freiburg-Stadt FR
Identifikation des Werks
#1 / 112
Zuweisung zur Sammlung
Freiburg

Standort