Artworks
Einzelanzeige Werk
Imbert Zwahlen
Gemeinschaft(swerk)
2000 · Skulptur
Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format
Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung
Thumbnail für die Listendarstellung
In urbanen Zonen findet man immer wieder Teile von berühmten Baudenkmälern, die mit Kritzeln und Signaturen von Touristen ver(un)ziert wurden, - um zu zeigen: Ich war hier! Tags und Graffitis gehören seit den späten 60er-Jahren als Ausdruck der Jugendkultur zum städtischen Alltagsbild. Die vielen Unterschriften auf der Stele im Vorgarten der Gemeindeverwaltung haben jedoch nichts zu tun mit dem illegalen Wirken der Kritzler am Eiffelturm und der Sprayer in der U-Bahn von New York, denn die eingraphierten Namen gehören zum künstlerischen Konzept dieses Werkes von Imbert Zwahlen.
Anlässlich eines Kilbimarktes im Dorf stellte der Grabmalkünstler das Metier des Steinbildhauers vor. Die Marktbesucher wurden dabei eingeladen, ihre Unterschrift auf eine etwa zwei Meter hohe Säule aus rotem Sandstein zu setzen. Unmittelbar am Markttag begann er dann diese Namenszüge reliefartig aus der Oberfläche des Quaders herauszuziselieren: S. Kurzo, Erhard, Andrea, H. Schmutz, S. Stempfel, usw. Mit dieser Performence während des Marktgeschehens wollte der Künstler das Miteinander der Dorfgemeinschaft versinnbildlichen: „Durch das Mitwirken (-werken) der Märitbesucher entstand das Kunstwerk Gemeinschaft(swerk).“ Stilisierte menschliche Figuren, eine Art Strichmännchen aus Inoxstahl, beleben und strukturieren die mit Schriften filigran bearbeitete Oberfläche.
Das Werk ist ein Geschenk des Künstlers an die Bevölkerung der Gemeinde Gurmels. (BF)
- Quellenhinweise
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- Zwahlen, Imbert, 2011, Gemeinschaft(swerk) bei der Gemeindeverwaltung Schlössli Gurmels, unveröffentlichtes Dokument
- Main Sandstein Roter Mainsandstein kommt am südlichen Mainviereck vor und erstreckt sich vom Spessart im Norden bis zum Odenwald im Westen. Seine Lagerstätten erstrecken sich über die Bundesländern Bayern, Hessen und Baden-Württemberg und sind mit zahlreichen Steinbrüchen erschlossen worden. Dieser Sandstein entstand in der Periode des Buntsandsteins. Es handelt sich um einen quarzgebundenen Sandstein mit unterschiedlich gefärbten Lagen, die weiß-rot-gestreift oder gleichmäßig rot eingefärbt sein können. In ihm kommen sowohl grobe als auch feine Quarzkörner vor. Die Druckfestigkeit liegt zwischen 700 und 1000 kg/cm². Der Rote Mainsandstein ist für eine Reihe von historischen Bauten verwendet worden. Heute findet er deshalb sowohl für Restaurierungsarbeiten vielfach Anwendung wie auch als Mauerstein, bei Fassadenplatten, Fußboden- und Treppenbelägen. Diese Sandsteine sind frostfest. Die feinkörnigen Lagen des Mainsandsteins um Miltenberg, die sogenannten Miltenberger Sandsteine, werden vor allem von Steinbildhauern für Skulpturen, Wappen und ornamentierte Werksteine verwendet. Der Felssandstein ist rötlich und mittelkörnig und enthält wenig Ton. Der Plattensandstein führt Glimmerlagen, ist feinkörnig und wird vor allem aufgrund seiner Verschleißhärte für Bodenbeläge und Fassadenplatten verwendet. Dieser Sandstein, so wird behauptet, wird seit der Römerzeit als Baustein verwendet. Zahlreiche Steinbrüche, aus denen der Sandstein gewonnen wurde, sind über Jahrhunderte genutzt worden und heute geschlossen. Teilweise sind sie als Steinbrüche nicht mehr erkennbar, obwohl nahezu jeder Ort am Main die Vorkommen des Roten Mainsandstein in unmittelbarer Ortsnähe gewann und verbaute. Kunsthistorisch besonders wertvoll ist die zirka 16 Tonnen schwere, 6,40 Meter hohe und 1,20 Meter durchmessende Heunensäule am Dom in Mainz, die über 1000 Jahre alt sein soll. (Wikipedia 2016)
- Nichtrostender nickelmartensitischer Stahl — MET_EIS_STA_EDE_CBS_NRS_5