Artworks
Einzelanzeige Werk
Max Neuhaus
Suspended Sound Line (Klangbrücke)
1999 · Audio-/Videoinstallation
Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format
Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung
Thumbnail für die Listendarstellung
Ende der 1990er Jahre wurde die Gewerbliche Industrielle Berufsschule gibb um den Neubau „Campus“ erweitert. Als Überführung und Zubringer wischen den alten und neuen Bauten dient seither eine Brücke mit einfachen Stahlkonstruktionen. Doch es handelt sich nicht um eine „normale“ Brücke - beim Überqueren taucht der Passant in eine ungewöhnliche und fragile Klangwelt. Die „Klangbrücke“ des amerikanischen Musikers und Klangkünstlers Max Neuhaus erzeugt einen nicht klar definierbaren Klang, dessen Töne musikalisch nicht eingeordnet werden können. Die „Melodie“ hat keinen Anfang und kein Ende und verschwindet, sobald man die Brücke verlässt. Alltagsgeräusche mischen sich mit den Brückentönen und beeinflussen oder überklingen diese ja nach Lärmpegel der Aussenwelt. Trotz dieser bestehenden Verbindung und Kommunikation mit dem Alltag wird das Betreten der „Supsended Soundline“ immer zu einer räumlich-zeitlichen Erfahrung und einem Eintritt in eine geheimnissvolle Parallelwelt. Der ausgebildete Schlagzeuger Max Neuhaus entwicklete in den 1950er Jahren seine ersten „Sound Pieces“ - Räume, die durch die Einheit eines Tones erfahren werden konnten- und wurde zur zentralen Figur der akustischen Rauminstallation. Seine nicht visuellen Kunstwerke prägten den Begriff „Klanginstallation“. Neuhaus konzipierte seine Werke meistens für einen bestimmten Ort und nahm dessen Qualitäten und Gebrauchsformen in die Gestaltung auf.
(Quelle: bePArt 2013)
- Quellenhinweise
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- Verein bePArt (Hrsg), be (Bern) P (Pubilc) Art (Art) - Ein Führer zur Kunst im öffentlichen Raum Bern, Bern 2013
- Stahl — Unter Stahl wird ein Werkstoff verstanden, dessen Materialanteil an Eisen grösser ist als der jedes anderen Legierungselements. Der Gehalt an Kohlenstoff liegt im Allgemeinen unterhalt von 2.06%. Abhängig von der Herstellungsart, Legierungselementen und Legierungsverhältnissen und durch zusätzliche Wärmebehandlungen können die Eigenschaften gezielt beeinflusst werden. Stahl ist zäh und immer warmumformbar. Bei niedrigem Kohlenstoffgehalt ist Stahl auch zur Warmumformung geeignet. Derzeit sind über 2500 Stahlsorten registriert. Definiert wird Stahl und der Norm DIN EN 10020. (materialarchiv.ch)