Artworks
Einzelanzeige Werk
Ueli Berger-Wyss
Scribble (Chribel)
1986 · Plastik
Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format
Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung
Thumbnail für die Listendarstellung
Das Direktionsgebäude der Schweizerischen Mobiliar reiht sich ohne grosses Aufsehen in die grauen Stadthäuser am Berner Hirschengraben ein. Wäre das nicht das grosse, markante Konstrukt aus rotem Stahl vor dem Haupteingang. Die Plastik „Grosser Chribel“ des Künstlers Ueli Berger wurde zum Markenzeichen des Direktionsgebäudes und ist ganz im Rot des Versicherers gehalten. Manchen mag der „Chribel“ als eine um ein Mehrfaches aufgeblasene Unterschrift erscheinen. Mann kann im „Chribel“ aber auch ein Symbol für das "Auf und Ab" im Leben sehen.
Der Kontrast zum unmittelbar angrenzenden sandsteinfarbenen Altstadtensemble scheint unversöhnlich. Betrachtet man jedoch die durch kräftige Simse und Pfeiler gegliederte Fassade des Direktionsgebäudes der Mobiliar, vor welcher der «Chribel»
seine roten, kühnen Linien präsentiert, erkennt man darin den raster der renaissance-Bauten der Unesco-geschützten Berner Altstadt. In einer kühnen Abwandlung des bei Touristen so beliebten Fotomotivs kann man die roten Linien als freie Interpretation der in reih und Glied aufgestellten ebenfalls roten Geranien auf den Fenstersimsen der Berner Altstadthäuser erkennen – und so hat das Ganze doch wieder seine Stimmigkeit.
- Das Projekt "Chribel" ist in einem Kunst-am-Bau-Wettbewerb von einer Jury ausgewählt worden. Welche Aspekte spielten wohl für die Auswahl eine Rolle? Liste mögliche Kriterien auf und diskutiere sie im Zusammenhang mit dem bestehenden Werk.
- Quellenhinweise
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- Verein bePArt (Hrsg), be (Bern) P (Pubilc) Art (Art) - Ein Führer zur Kunst im öffentlichen Raum Bern, Bern 2013.
- Wernli, Peter, Die Mobiliar: Dialog und Kreativität mittels Kunst, in:
Zeitschrift büroffice 1· 2009, Bern 2009 ( http://bueroffice.ch/archive/documents/DieMobiliar.pdf (Zugriff Juni 2016))
- Stahl — Unter Stahl wird ein Werkstoff verstanden, dessen Materialanteil an Eisen grösser ist als der jedes anderen Legierungselements. Der Gehalt an Kohlenstoff liegt im Allgemeinen unterhalt von 2.06%. Abhängig von der Herstellungsart, Legierungselementen und Legierungsverhältnissen und durch zusätzliche Wärmebehandlungen können die Eigenschaften gezielt beeinflusst werden. Stahl ist zäh und immer warmumformbar. Bei niedrigem Kohlenstoffgehalt ist Stahl auch zur Warmumformung geeignet. Derzeit sind über 2500 Stahlsorten registriert. Definiert wird Stahl und der Norm DIN EN 10020. (materialarchiv.ch)