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Artworks

Einzelanzeige Werk

Peter Radelfinger

Schatten in der Stadt - Verfolger und Verfolgte

1983 · Malerei

Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format

Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung

Thumbnail für die Listendarstellung

Absicht des Werks

Die von Heinz Radelfinger 1983 am Bollwerk geschaffenen Wandmalereien zeigen zwei in panischen Schrecken vor der Brutalität von Verkehr und Architektur fliehende gemalte Gestalten. Anlässlich der Eröffnung des zweiten Erweiterungsbaus des Kunstmuseums sprayte Radelfinger 1983 die Figuren ans Bollwerk.
Die Arbeit ist heute aufgrund der von der Stadt installierten Werbeplakate und unzähligen Graffitis leider nur noch kaum ablesbar.  Die damalige Aktion war von den Behörden bewilligt. Ursprünglich waren drei Figuren zu sehen. Die SBB liess 2009 eine der fliehenden Gestalten anlässlich der Sanierung des Stellwerkgebäudes kurzerhand entfernen. Geärgert habe Radelfinger sich nicht, als er von der Reinigungsaktion der SBB erfahren habe: «Im Laufe der Jahre hat sich mein Kunstwerk sowieso stetig verändert.» Seine Gestalten bekamen Gesellschaft von anderen Sprayfiguren. «Das hat für mich gestimmt», sagt Radelfinger. Denn: Kunst sei für ihn auch ein Prozess. Diesen Prozess will der Künstler denn auch nicht aufhalten oder gar rückgängig machen. «Mein Werk soll nicht restauriert werden. Es ist ein Zeitzeugnis. Seine Gestalten bekamen Gesellschaft von anderen Sprayfiguren. «Das hat für mich gestimmt», sagt Radelfinger. Denn: Kunst sei für ihn auch ein Prozess.» (Messerli 2009)

 

Quellenhinweise
Zuweisung der verwendeten Materialien
  • BetonMIN_WER_ZEM_1
Ausführliche Materialbeschreibung
Mischtechnik auf Betonwand
Strasse der Position
Bollwerk / Ecke Neubrückstrasse
Ort (nicht politische Gemeinde)
3000 Bern
Gemeinde
Bern (BE)
Umfeld des Werks
auf der Stützmauer am Bollwerk
Zugänglichkeit
frei
Bedachung
keine
Untergrund
befestigt
Vegetation
keine
Verkehrsbelastung
sehr hoch
Andere Details zur Lage des Werks
Die Arbeit ist stark von Graffiti und Werbeplakaten überdeckt.
Identifikation des Werks
#2 / 8
Zuweisung zur Sammlung
Bern

Standort