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Artworks

Einzelanzeige Werk

Walter Linck

Fleur du ciel, grande

1961 · Plastik

Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format

Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung

Thumbnail für die Listendarstellung

Absicht des Werks

„Lincks Werke der fünfziger Jahre sind auch als Mobiles zu bezeichnen und lassen sich ebenfalls durch feinste Berührungen in Bewegung setzen. (...) Die Drähte erwidern kleinste Impulse, den Wind oder einen Atemzug. (...) Klare Linien, meist horizontal oder vertikal ausgerichtet, charakterisieren die minimal gehaltenen Drahtobjekte. Ähnlich einer Antenne oder einesrashalmes lassen sie sich -stets die Balance suchend- durch kleinste Impulse in Schwingung verleiten. Parallel zur Natur sind sie Sinnbild für Sensibilität und Verletzlichkeit. (...) Lincks Intention zur Sichtbarmachung von Bewegung ist bereits in den Werktiteln der Jahre 1952/53 ablesbar: Vegetativ, L’araignée, Lyrique, Femme nerveuse oder Balance; allen Namen ist Fragilität immanent. Gleichzeitig verweisen sie den Betrachter auf mögliche Assoziationsebenen, die über die Erfahrungen in der Natur hinausweisen und die Sehnsucht nach Harmonie von Leben und Kunst offenbaren.“ (Friedli 2002)

Das Mobile wurde erstmals provisorisch im März 1961 in der Ausstellung "Hyspa" (Hygiene und Sport) in Bern ausgestellt.

 

Quellenhinweise
  • Baumgartner, M. (1994). Walter Linck: Das plastische Werk (hrgs. von R. Link und dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft). Bern: Stäpfli+Cia AG, S. 224.
  • Fiedli, Susanne (2002). Walter Linck: Katalog zur Ausstellung im Kabinett. Stuttgart 2002. 
Zuweisung der verwendeten Materialien
  • StahlUnter Stahl wird ein Werkstoff verstanden, dessen Materialanteil an Eisen grösser ist als der jedes anderen Legierungselements. Der Gehalt an Kohlenstoff liegt im Allgemeinen unterhalt von 2.06%. Abhängig von der Herstellungsart, Legierungselementen und Legierungsverhältnissen und durch zusätzliche Wärmebehandlungen können die Eigenschaften gezielt beeinflusst werden. Stahl ist zäh und immer warmumformbar. Bei niedrigem Kohlenstoffgehalt ist Stahl auch zur Warmumformung geeignet. Derzeit sind über 2500 Stahlsorten registriert. Definiert wird Stahl und der Norm DIN EN 10020. (materialarchiv.ch) 
Ausführliche Materialbeschreibung
Eisen, Stahl (mit Motorantrieb)
Strasse der Position
Steigerhubelstrasse 51
Ort (nicht politische Gemeinde)
3008 Bern
Gemeinde
Bern (BE)
Umfeld des Werks
Schulhaus Steigerhubel
Zugänglichkeit
frei
Bedachung
keine
Untergrund
befestigt
Vegetation
-
Verkehrsbelastung
gering
Identifikation des Werks
#2 / 049
Zuweisung zur Sammlung
Bern

Standort