Artworks
Einzelanzeige Werk
Walter Linck
Son d’acier
1962-1963 · Plastik
Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format
Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung
Thumbnail für die Listendarstellung
„Lincks Werke der fünfziger Jahre sind auch als Mobiles zu bezeichnen und lassen sich ebenfalls durch feinste Berührungen in Bewegung setzen. (...) Die Drähte erwidern kleinste Impulse, den Wind oder einen Atemzug. (...) Klare Linien, meist horizontal oder vertikal ausgerichtet, charakterisieren die minimal gehaltenen Drahtobjekte. Ähnlich einer Antenne oder einesrashalmes lassen sie sich -stets die Balance suchend- durch kleinste Impulse in Schwingung verleiten. Parallel zur Natur sind sie Sinnbild für Sensibilität und Verletzlichkeit. (...) Lincks Intention zur Sichtbarmachung von Bewegung ist bereits in den Werktiteln der Jahre 1952/53 ablesbar: Vegetativ, L’araignée, Lyrique, Femme nerveuse oder Balance; allen Namen ist Fragilität immanent. Gleichzeitig verweisen sie den Betrachter auf mögliche Assoziationsebenen, die über die Erfahrungen in der Natur hinausweisen und die Sehnsucht nach Harmonie von Leben und Kunst offenbaren.“ (Friedli 2002)
Ein turmartiges, aus horizontalen und vertikalen Elementen konstruiertes Gerüst, das in der Tradition des „kybernetischen Konstuktivismus“ der fünfziger und sechziger Jahre zu sehen ist. Der harte, schwere Stahl in Walter Lincks Windspiel„Son d’acier“ wirkt leicht. Der Wind bewegt Unbeugsames, Schweres, bringt es in Bewegung und entlockt ihm seinen eigenen Klang. „Le son d’acier“ ein klingendes Stahlskelett als kammermusikalische Skulptur. (Cabalzar/Hock 2014)
- Quellenhinweise
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- Baumgartner, M. (1994). Walter Linck: Das plastische Werk (hrgs. von R. Link und dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft). Bern: Stäpfli+Cia AG, S. 224.
- Cabalzar, Andreas und Hock, Ute(2014). Bilder von Marcel Grubenmann und Skulpturen von Walter Linck, Ausstellungsführer Kirche Erlenbach. Erlenbach 2014.
- Friedli, Susanne (2002). Katalog zur Ausstellung im Kabinett, Stuttgart 2002.
- Stahl — Unter Stahl wird ein Werkstoff verstanden, dessen Materialanteil an Eisen grösser ist als der jedes anderen Legierungselements. Der Gehalt an Kohlenstoff liegt im Allgemeinen unterhalt von 2.06%. Abhängig von der Herstellungsart, Legierungselementen und Legierungsverhältnissen und durch zusätzliche Wärmebehandlungen können die Eigenschaften gezielt beeinflusst werden. Stahl ist zäh und immer warmumformbar. Bei niedrigem Kohlenstoffgehalt ist Stahl auch zur Warmumformung geeignet. Derzeit sind über 2500 Stahlsorten registriert. Definiert wird Stahl und der Norm DIN EN 10020. (materialarchiv.ch)