Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Artworks

Einzelanzeige Werk

René Zäch

Modell I und II

1991 · Plastik

Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format

Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung

Thumbnail für die Listendarstellung

Absicht des Werks

Die von René Zäch 1991 gefertigte Skulptur ist ein Maquette für einen Triangulationsmerkpunkt, wie er ab und zu auf Berggipfeln vorkommt. Aber der vom Künstler gewählte Standort entspricht überhaupt nicht dem, was der Geometer oder Kartograph erwartet. Ein zweites Modell steht auf einem Miniaturfelsen im Treppenhaus des Hotels auf einem Fenstersims. Das Modell II im Hotelfurkablick ist eine Replique, da das Original leider abhanden gekommen ist. (Furkart 1992)

Bei der Furk’art handelt es sich um ein Kunstprojekt, bei dem vom Neuenburger Galeristen Marc Hostettler zahlreiche namhafte Künstler auf den schweizerischen Furkapass eingeladen wurden, um sich im Hotel Furkablick oder im umgebenden Naturraum mit den dort herrschenden Bedingun- gen künstlerisch auseinanderzusetzen. Nicht nur der landschaftliche Reiz des Passes weit über der Baumgrenze bestimmt die Faszination des Ortes, auch das Hotel selbst mit seiner nahezu originalen Einrichtung der Jahrhundertwende schafft ein ein- maliges Ambiente. (...) Zwischen den Jahren 1983 und 1999 kamen 62 verschiedene Künstler auf den Pass und verwirklichten Arbeiten, manche dieser Künstler mehrfach.(...) Ziel der Abmachung mit den Künstlern war, dass die Ergebnisse aller künstlerischen Auseinandersetzungen am Pass verbleiben sollten. Daher (be)findet sich auch heute noch ein großer Teil der Werke auf dem Pass am Ort ihrer Installation in der Natur oder an und in den verschiedenen Gebäudeteilen. Ist ein großer Teil der Arbeiten aufgrund seines ephemeren Charakters per se nicht artifiziell tradierbar, so liegt eine Besonderheit des Projektes darin, dass den Werken nur bedingter restauratorischer Schutz gegenüber Witterungseinflüssen gewährt wurde und wird. (Grath 2012)

Aufgrund der Lage des Hotels, in hochalpiner Landschaft auf 2427 Meter über Meer, ist ein Betrieb des Gebäudes nur während der Sommersaison (Juli bis September) möglich.

Hinweis: Der Empfang mobiler Daten (Mobiles Netz) ist vor Ort sehr schlecht. Die GPS-Ortung ist in de Regel ungenau, so dass empfohlen wird relevante Daten zu den Objekten spätestens im Tal auf das Mobile zu laden. 

Quellenhinweise
  • FURKART: "Werke in der Umgebung des Hotels Furkablick", Begleittext zur Ausstellung Furkart 1992, Vito Acconci, Ian Anüll, Terry Atkinson, Andreas Christen, John Nixon, Roa Pacquee, Herman de Vries, Realp 1992. 
  • Grath, Jürgen: "FurkArt- die Kunst des Ephemeren", München 2012. 
  • Wechsler, Max: Augenzeugnis: Ausgewählte Texte zur Kunst, mit einem Vorwort von Bice Curiger, Luzern / Poschiavo 2006, S. 451-456, 455.
Ausführliche Materialbeschreibung
Metall, mattschwarz lackiert, Stiftfüsse aus Messing, Sockel Modell I unbehauener Stein, Modell I
Strasse der Position
Furkapasshöhe, Galenbödmen, Parzelle 812
Ort (nicht politische Gemeinde)
6491 Realp
Gemeinde
Realp (BE)
Umfeld des Werks
im Gelände
Zugänglichkeit
frei
Bedachung
keine
Untergrund
-
Vegetation
-
Verkehrsbelastung
-
Andere Details zur Lage des Werks
Hinweis: Der Empfang mobiler Daten (Mobiles Netz) ist vor Ort sehr schlecht. Die GPS-Ortung ist in de Regel ungenau, so dass empfohlen wird relevante Daten zu den Objekten spätestens im Tal auf das Mobile zu laden.
Identifikation des Werks
#2 / 67
Zuweisung zur Sammlung
Bern

Standort