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Artworks

Einzelanzeige Werk

Joseph Kosuth

Ich bemerke, dass ich in meinem Schreiben...

1999 · Plastik

Bilder zum Werk in hoher Auflösung und beliebigem Format

Quadratische Bilder für Karussell in Detaildarstellung

Thumbnail für die Listendarstellung

Absicht des Werks

Die Sprache ist für Joseph Kosuth (*1945) ein wichtiges Instrument, um im Kontext der Kunst Bedeutung zu schaffen. Dabei nutzt er keine eigenen Texte, sondern er greift auf Gedanken von Philosophen und Denkern aus mehreren Jahrhunderten zurück. Texte von Johann Wolfgang von Goethe, wie hier am Furkapass oder Friedrich Nietzsche gehören ebenso zu seinem „Material“ wie Aussagen wichtiger Denker des 20. Jahrhunderts wie Sigmund Freud, Walter Benjamin oder aber Textmaterial aus Lexika. Der künstlerische Akt liegt bei Joseph Kosuth nicht in der Gestaltung des Texts – in der Wahl der Schrift oder des Trägers – sondern in der Wahl des Inhalts, der in ein bestimmtes Umfeld gesetzt wird. (Kunstmuseum Thurgau 2013)

Mittels grosser Metalllettern nimmt Kosuth den Satz Goethes "Ich bemerke, dass ich in meinem Schreiben der Menschen wenig erwähne; sie sind auch unter diesen grossen Gegenständen der Natur, besonders im Vorbeigehen, minder merkwürdig" auf. Goethe reiste im November 1797 über den Furkapass, was auch in seinen "Briefen aus der Schweiz" Erwähnung findet. Goethe kämpft sich durch mannshohen Schnee über einen Grat am Furkapass. Die Gefahr eines Absturzes oder einer Lawine war gross. Mit ihm reiste kein Geringerer als Goethes Landesfürst Carl August, der Herzog von Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Männer gelangten auf der zweiten Schweizreise Goethes von Basel nach Zürich – via Bern, Genf, das Wallis und den winterlichen Furkapass. 

Quellenhinweise
Zuweisung der verwendeten Materialien
Ausführliche Materialbeschreibung
Aluminium
Strasse der Position
Furkapasshöhe, Galenbödmen
Ort (nicht politische Gemeinde)
6491 Realp
Gemeinde
Realp (BE)
Umfeld des Werks
im Gelände
Zugänglichkeit
frei
Bedachung
keine
Untergrund
-
Vegetation
-
Verkehrsbelastung
-
Andere Details zur Lage des Werks
-
Identifikation des Werks
#2 / 79
Zuweisung zur Sammlung
Bern

Standort